schön, das Andreas Dombret hier zum Besten gibt, dass „die Ampel für die Wohnungsbaufinanzierung auf gelb steht“. Er klagt insbesondere die „Preisentwicklung“, „höhere Kreditvolumen“ und „höhere Risikonahme durch die Banken“ an.

Die „höheren Kreditvolumen“ sind Unsinn. Der Gesamtmarkt ist 2016 zurückgegangen und die Durchschnittskredite steigen langsamer als die Immobilienpreise. Die Beleihungsausläufe sind seit Jahren stabil. Das Banken relativ höhere Risiken eingehen, lässt sich nur im Bereich der Fristentransformation beobachten. Die Kunden sichern sich durch hohe Tilgung ab. Das die Banken die ihnen volkswirtschaftlich zukommende Funktion verantwortungsvoll ausüben, regelt die Bundesbank und das Resort, für das Andreas Dombret zuständig ist. Mach also einfach Deinen Job und verunsichere nicht die Verbraucher mit unscharfer Schwarzmalerei, möchte man Andeas Dombret zurufen!

Bleiben also nur die „steigenden Immobilienpreise“. In 127 Städten, seit 2010 um fast 50% gestiegen“, klingt dramatisch. Richtig ist (auch), dass sie deutschlandweit seit 8/2005 (also in 11,5 Jahren) um 36% gestiegen sind (wie der EPX zeigt!). Macht im Schnitt 2,7% pro Jahr! Ist das wirklich für Euch beängstigend?