Na das ist doch mal ein Lichtblick zum Jahresbeginn 2018. Die neue CDU/FDP-Landesregierung in NRW kürzt die Wohnungsbauförderprogramme von 1,1 Mrd. auf 0,8 Mrd. Euro pro Jahr. Sie komplett auf Null zu fahren, wäre auch kein Fehler gewesen. Klare Kante ich aber bekanntlich nicht die Stärke von Politikern.

Es ist Unsinn, in einer Niedrigzinsphase bei ausgeschöpften Bauressourcen und zu geringem Wohnungsangebot durch Steuersubventionen die Nachfrage zusätzlich zu fördern. Wir haben mehr Nachfrage, als das Angebot abdecken an. Insofern verpuffen die Steuer-Millionen nur in höheren Preisen, was ökonomischer Unsinn ist. Insofern sind die 300 Millionen Euro weniger Steuergeld ein Tropfen weniger auf dem Stein der politischen Preistreiberei im Wohnungsmarkt.

So, jetzt noch bitte die Verwaltung fitt machen, die Baugesetze entschlacken, unbebaute Grundstücke auf den Markt zwingen, Grunderwerbsteuer senken … dann bewegt sich auch was im Wohnungsmarkt und nicht nur die Preise!

PS: Und hier geht zu billigem Baugeld.