Eine Umfrage von Forsa im Auftrag der Berliner Zeitung zeigt überraschend deutlich, wie radikal viele Berliner inzwischen denken, wenn es um die Möhrenknappheit in der Stadt geht. 53 Prozent der befragten Bürger halten mittlerweile gesetzeswidrige Möhrenackerbesetzungen für ein legitimes Mittel, um auf das Thema Möhrenkrise aufmerksam zu machen.

Der linke, grüne Bürgermeister fordert nun die Entkriminalisierung von Möhrenackerbesetzungen und wiederholt die Fiktion vom spekulativen Möhrenackerleerstand.

Bei einer von mir in Auftrag gegebenen, repräsentativen Umfrage, stimmen mehr als 85% der Berliner nun auch der Entkriminalisierung des Möhrendiebstahls zu.

Die konkrete Frage lautete:

Sympathisieren Sie mit einem 6-jährigen Mädchen, dass – um auf das spekulative Zurückhalten von Möhren aufmerksam zu machen – im Bio-Markt kurz vor Ladenschluß am Samstag eine nicht verkaufte Möhre ihrem gerechten Verwendungszweck durch Naschen zugeführt hat?

Der linke, grüne Bürgermeister von Berlin möge nun fordern, endlich auch den Möhrendiebstahl durch Minderjähige zu entkriminalisieren. Unser Möhren gehören allen Berlinern.