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Asoziale Wohnungsbauverhinderer diesmal am Thälmannpark

Reale Wohnungsbaupolitik in Berlin: Die nächsten 600 Wohnungen, die in Berlin nicht gebaut werden. Ganz tolle Leistung unserer rot-rot-grünen Bezirks- und Landesregierung.

Nur zum Verständnis, es geht hier nicht um 600 fiktive Familien mit 2.000 fiktiven Mitgliedern, für die keine passende Wohnung gebaut wird. Es geht um 2.000 reale Familien, die weiterhin beengt wohnen müssen, weil je genau 1 Raum fehlt. Denn in die nun nicht gebauten Wohnungen wären 600 Familien eingezogen, die 600 kleinere Wohnungen hier in Berlin freigemacht hätten. In diese 600 kleineren Wohnungen wären erneut Familien eingezogen, für die diese kleineren Wohnungen gepasst hätten. Und so weiter und so fort. Am Ende wären 2.000 Familien glücklich und entspannt in neue Wohnungen eingezogen.

Also liebe 800 Wartenden in den Schlangen vor den Berliner Mietwohnungen, bedankt Euch beim rot-rot-grünen Senat! Der hat euch als Geiseln genommen, um weiterhin gegen böse Miethaie Stimmung machen zu können. Zynismus in Perfektion!

Und wer sich für das letzte Meisterwerk der asozialen Wohnungsbauverhinderer interessiert – hier geht es zum Dragoner-Areal.

Überraschung vom Bundesinstitut: Wohnen wird teurer, weil nicht genug gebaut wird

Na das ist doch mal eine Erkenntnis. Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) stellte heute seine 2016er Studie zum Wohnungsmarkt in Deutschland vor. So ganz entspricht dies aber nicht der Linie der SPD-geführten Bundesministerien für Verbraucherschutz und Bau, die gern den Preisanstieg auf eine verantwortungslose Kreditvergabe durch Banken schieben.

Auflösung kommt jetzt vom BBSR. Ich zitiere: „Ausreichend verfügbares Bauland zu vertretbaren Preisen ist deshalb eine entscheidende Stellschraube für mehr bezahlbaren Wohnungsneubau zur Miete und im Eigentum. Hier sei in erster Linie eine strategische und aktivierende Liegenschaftspolitik der Kommunen mit preisdämpfender Wirkung gefragt, aber auch Bund und Länder müssten unterstützend tätig werden, um für bessere Rahmenbedingungen bei der Schaffung und Mobilisierung von mehr Bauland zu sorgen.“

So … und jetzt verweise ich einfach mal wieder auf meine Liste der wirksamen Maßnahmen zur Bekämpfung der Wohnungsnot in Deutschland!

nein-doch-oh

Grundkurs für Politik-Anfänger: Wie reguliere ich einen Markt kaputt

Hier mal eine kleine Differenzanalyse zwischen Kommunismus (in China) und sozialistischer „Markt“wirtschaft in Deutschland.

Wenn in China zu wenig Möhren produziert werden, verbietet die Kommunistische Partei „Preistreiberei“ durch Händler und Bauern. Und dann schreiben sie in den 5-Jahres-Plan, dass mehr Möhren angebaut werden müssen und weniger Kinder erzeugt werden dürfen (wegen dem Möhrenbreiverbrauch). Und wer den 5-Jahresplan nicht exekutiert, wird … Und gegen den Schwarzmarkt geht man mit der ganzen Härte eines Polizeistaates vor.

Wenn in Deutschland zu wenig Wohnungen gebaut werden, verbieten SPD-geführte Ministerien (mit Unterstützung der CDU) Verbrauchern und Banken, Wohnungen teuer zu kaufen / zu finanzieren. Und gleichzeitig verspricht man (wohlgemerkt ohne Handeln), in der Zukunft bestimmt etwas für den Wohnungsbau zu tun. Ganz bestimmt, nach der nächsten Wahl.

Und wer auf dem blühenden „Schwarzmarkt“ sich Wohnraum beschafft, zahlt halt doppelt mehr. Für „illegale“ Eigenkapitalersatzdarlehen und immer teurere Wohnimmobilien.

Beide erzählen dem Wahlvolk, dass sie etwas gegen teure Möhren/Wohnungen unternommen haben!

100.000de Menschen kommen seit vielen Jahren, jedes Jahr nach Deutschland, weil unsere Wirtschaft (trotz feindlicher Politik) boomt. Da werden die Möhren immer, immer knapper werden.

Ach ja … die ultimativen Mittel wären Wohnungsberechtigungsscheine, Grenzen schließen und eine 1-Kind-Politik. Soll ja auch nur die Verbraucher schützen!

PS: Ich hoffe, das liest jetzt kein Politiker und nimmt es ernst 🙁 Tipps zum Ankurbeln des Wohnungsbaus gibt es hier!

Asoziale Wohnungsbauverhinderer auf dem Berliner Dragoner-Areal

Es ist zum Heulen! Jede Wohnung, die in Berlin gebaut wird, verringert die Wohnungsnot! Es ist für alle Berliner gemeinsam unerheblich, ob es eine teure oder billige Wohnung ist. So lange es eine Wohnung ist und so lange sie JETZT gebaut wird!

Denn jede Wohnung die jetzt entsteht, bringt den Markt wieder mehr ins Gleichgewicht. Wenn es eine teure ist, wird irgendwo anderes eine etwas billiger frei. In die zieht jemand ein, der eine noch billigere Wohnung frei macht. Und so weiter. Was ist daran nicht zu verstehen?

Wer Wohnungsbau verhindert, treibt Mieten und Kaufpreise nach oben. Für Alle!

Warum also verhindern Berliner Politiker (im Bundesrat), Berliner Beamte (durch die Erklärung zum Sanierungsgebiet) und Berliner Bürger (mit Demonstrationen), das in Berlin Wohnungen gebaut werden? Sind das naive Asoziale oder pfiffige Großgrundbesitzer?

PS: Und auch ein Kleingewerbe (im Video eine alte Möbelpolsterei und ein Taxiunternehmen) sollten keinen Vorrang vor Wohnungsbau im urbanen Zentrum von Berlin haben!

Anstatt die Wohnungsnot zu bekämpfen, beschäftigen sich unsere Beamte lieber gegenseitig

Ich weiß nicht mehr ob ich lachen oder weinen soll – und die Berliner Zeitung macht dies bestimmt nicht mit Absicht!

Fangen wir mal damit an, dass das Berliner Zweckentfremdungsverbot für Wohnraum unnötige Bürokratie in einem Land ist, in dem Wohnraum schon ehe eines der reguliertesten Güter überhaupt ist. Selten erwirbt man mit dem Eigentum an etwas so viele Pflichten und so wenig Rechte. Es gibt ja bereits einen ganzen Kosmos aus Gesetzen, Verordnungen, Durchführungsverordnungen vom Grundbesitz bis zum Mietvertrag. Insofern stellt für mich bereits dieses Gesetz eine Steuerverschwendung 1. Grades dar. Und auch wenn Politiker uns gern etwas anderes weiß machen wollen, durch das Zweckentfremdungsverbot hat sich der Berliner Wohnungsmarkt um keinen Tropfen entspannt.

Wenn jetzt parallel unsere liebe Bundesregierung selbst Wohnraum auf Kosten der Steuerzahler erwirbt und diesen leer stehen lässt, dann ist dass auch unmittelbare Steuerverschwendung – also auch 1. Grades. Könnte man ja auch temporär untervermieten. Gern auch als Block an jemanden, der daraus ein AirBnB Hostel macht. Könnte man. Wenn es das eigene Geld wäre.

Wenn jetzt aber Stadtbeamte auf Basis einer Steuerverschwendung 1. Grades wertvollen Beamtenschweiß verschwendet, um mit Bundesbeamten zu diskutieren, die auch bereits Steuergelder 1. Grades verschwenden … ja dann haben wir eine Steuerverschwendung 2. Grades geschaffen! Denn diskutiert wird ja nicht, wie man mehr Wohnraum schafft, sondern lediglich, dass die Bundesbeamten es versäumt haben, sich von den Stadtbeamten den Leerstand rechtzeitig genehmigen zu lassen. Denn Wohnen soll in den Wohnungen ja auch kurzfristig niemand. Aber Gesetz ist ja nun mal Gesetz!

Und weil Bundesbeamte sich auch ungern von Stadtbeamten etwas vorwerfen lassen, kommen wir vielleicht demnächst sogar zur gerichtlichen Auseinandersetzung und damit einer Steuerverschwendung 3. Grades. Wenn dann auch noch Verwaltungsgerichte in diesen Schildbürgerstreit mit einbezogen werden.

Und in der Zwischenzeit wird – durch die überlasteten Stadt- und Bundesbeamten – natürlich nichts unternommen, was wirklich die Wohnungsnot lindern würde und den Neubau ankurbelt!

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