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Geschwindigkeitsüberschreitung einfach zurücknehmen – Ein einfacher Guttenberger!

Antwortscheiben bei Bußgeld

Und zum Kopieren als Textvorlage …

Polizei des Landes XXXXXXXXXXXX
Bußgeldstelle

Sehr geehrter Herr Oberwachtmeister xxxxxxxxxxxxxxxxxxx!

Mit diesem Schreiben möchte ich Sie bitten, die von mir am XX.XX.20XX auf der Autobahn AXX begangene Geschwindigkeitsüberschreitung zurückzunehmen.

Nach der Bekanntschaft mit ihren freundlichen Autobahnpolizisten habe ich in den letzten Tagen meine damalige Autofahrt nochmals selbst gründlich Revue passieren lassen. Dabei kam ich zu dem Ergebnis, dass mir bei dieser Fernreise gravierende handwerkliche Fehler unterlaufen sind, die ordnungsgemäßem Autofahren widersprechen. Die Reise diente nach meiner Überzeugung dennoch einem wirklich guten Zweck und hatte einen hohen Nutzen für unsere Gesellschaft.

Eine Ursache für mein Fehlverhalten ist darin zu sehen, dass ich über einen zu langen Zeitraum, über viele Stunden hinweg, mit zahlreichen Unterbrechungen mein Fahrzeug führen musste und offensichtlich den Überblick über die jeweils gültige Geschwindigkeit teilweise verloren habe. Eine abschließende Stellungnahme kann ich im Moment leider noch nicht abgeben. Aber festhalten will ich doch, dass ich zu keinem Zeitpunkt vorsätzlich oder absichtlich zu schnell gefahren bin.

Dieser Schritt ist für mich besonders schmerzhaft, aber er ist eine Konsequenz aus meinen Fehlern. Er ist auch notwendig, um bereits eingetretenen Schaden für den hervorragenden Ruf der Autobahn AXX, für meinen überaus honorigen Autohersteller und meinen so geschätzten Tankwart zu begrenzen. Zum anderen verlangt meine Arbeitseinstellung, dass ich mich mit ungeteilter Aufmerksamkeit den großen Herausforderungen meines Berufs annehme.

Aus den genannten Gründen bitte ich die Bußgeldstelle der Polizei, meiner Bitte um Rücknahme der Geschwindigkeitsüberschreitung zu entsprechen und danke Ihnen sehr für Ihre Bemühungen.

Schweden ist auch nicht mehr dass, was es mal war

Die FAZ fasst detailliert genug zusammen, was die schwedische Justiz dem Wikileaks Sprecher – Julian Assange – vorwirft.

Staatsanwältin: Marianne Ny aus Göteborg hob hervor, dass nach schwedischem Recht Nötigung oder Vergewaltigung in einem minder schweren Fall vorliegen kann, wenn sich eine Frau nach dem Sex unwohl fühlt oder sich ausgenutzt vorkommt.

Schwedische Männer stehen also faktisch immer mit einem Bein im Gefängnis. Wie läuft denn da die Anbahnung einer Partnerschaft ab? Sex vor der Ehe ist bei einer derartigen Rechtsauffassung lebensgefährlich. Ehe auf schwedisch ist dann wohl das wechselseitige Versprechen, sich nicht bei schlechtem Sex gegenseitig anzuzeigen?

Und wie steht’s um die Gleichbehandlung der Geschlechter? Muss sich Mann auch noch Tage nach dem Sex wohl fühlen? Dann würde ich zumindest verstehen, warum Schwedinnen so Ende der 80er in der Softpornowelt so populär waren. 🙂

Jetzt aber mal zu der düsteren Seite der Geschichte. Viele Massenmedien diskreditieren Wikileaks und Assange mit der Meldung „Er wurde wegen Vergewaltigungsvorwürfen mit internationalem Haftbefehl gesucht und verhaftet.“ In was für einer Welt leben wir eigentlich?

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